Schöpfung in Stufen: Abrupte Veränderungen entstanden durch Göttlichen Eingriff

IVP | 6. April 2011 | 0 Kommentare

Wie wir gesehen haben, gibt es in der Sicht des Neo-Darwinismus in Bezug auf die natürliche Selektion ernsthafte Schwierigkeiten. Andererseits beteuert der Neo-Lamarckismus, dass die Arten sich in Bezug zu ihrer Umwelt ändern. Aber der Neo-Lamarckismus möchte nur Dinge wie die Beschaffung der Toleranz oder Immunität zu Medizinen klarstellen, die nur Veränderung auf einer niedrige Ebene sind, und nur schwerlich veränderungen zu einer neuen Spezies bewirken können

Vom Gesichtspunkt der Vereinigungslehre aus betrachtet besitzt alles beides: Indentitätserhaltende und sich entwickelnde Aspekte. In anderen Worten, ein Lebewesen hält seine Identität aufrecht als Spezies, entwickelt sich aber gleichzeitig in Korrespondenz mit die Veränderungen in der Umgebung. In anderen Worten, eine Spezies kann sich verändern, bleibt aber immer die gleiche Spezies. Neo-Darwinismus und Neo Lamarckismus betonen beide ihre Interpretationen der Variationen innerhalb der Art (die natürlicherweise erwartet werden), um sogar die Veränderung der Arten zu erklären, um daraus zu schließen, dass sich die Art selbst verändert.

Man muss allerdings beachten, dass es für eine Spezies, damit sie eine Veränderung in Form und Funktion in einem Ausmaß erleben kann, dass sie zu einer völlig neuen Art wird, eines kreativen Inputs bedarf. Die Vereinigungslehre besagt, dass wenn eine neue Spezies geschaffen wird, Gottes Kraft wird, um eine abrupte Veränderung hervorzubringen. In diesem Fall bewirkt Gott eine plötzliche Veränderung in Übereinstimmung mit dem Logos (Entwurf). Wie kann das geschehen? In Bezug auf die Biologie sprechen wir hier von einer Umgestaltung des genetischen Codes oder von einer Abänderung des Programms des genetischen Codes.

Aus der Molekularbiologie wissen wir, dass Viren Gene transportieren, zwischen Zellen, Individuen oder Spezies. Der japanische Genetiker Hideomi Nakahara und der japanische Physiktheoretiker Takashi Sagawa gehen von einer Manipulation des genetischen Codes durch Viren aus, was als künstliche Selektion einer….. Zeit bezeichnet werden kann, tatsächlich in der natürlichen Welt geschah und vertreten eine „Virus Theorie der Evolution“. Sie sagen, dass die ursprüngliche Funktion von Viren nicht darin liegt Krankheiten zu bewirken sondern im Transport und in der Vermischung von Genen über die Artgrenzen hinweg. (Nakahara and Sagawa 1968, 158-60).

Der berühmte britische Astronom Fred Hoyle und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Chandra Wickramasinghe entwickelten eine einzigartige Theorie, dass Leben aus dem Raum kommt. Sie gehen davon aus, dass große Mengen von Gen-Fragmenten vom All herab gefallen sind und dass Lebewesen, indem sie diese Fragmente aufnahmen ihre eigenen Körper umwandelten. Auch hier dienten Viren für die Verbreitung der Rekonstruktionsprogramme auf eine Gruppe von Individuen (Hoyle and Wickramasinghe 1981, 99-116).

Nakahara’s und Sagawa’s Theorie, die geltend macht, dass Viren Gene manipulieren und Hoyle’s & Wickramasinghens Theorie, dass Gene aus dem All herab gefallen sind und von den Lebewesen aufgenommen wurden besitzen einige Inhalte, die wissenschaftlich die von der Vereinigungslehre vertretenen Schöpfungstheorie unterstützen. Der Grund ist, dass jemand denken könnte, dass Gott die Programme mit solchen Mitteln geändert haben könnte. Aber die „Virus Theorie der Evolution“ konnte bis jetzt noch nicht voll verifiziert werden und die Theorie, dass „Leben aus dem All“ kommt ist auch nur eine Hypothese.

Ein anderes Beispiel. Ich höre, dass genetisch bedingte Krankheiten wie die Brocq Krankheit, die als „Fehlfunktion der Talg- und Schweißdrüsen beschrieben wird und in einem exzessiven Wachstum der Epidermis (Oberhaut) resultiert, sodass ein dunkler, schwieliger Fleck sich wie die Schuppen eines primitiven Fisches entwickeln“ und eine angeborene (erblich bedingte) Pachyonicha („eine fast hufähnliche Vergrößerung der Nägel und Füße) durch Hypnose geheilt wurde. Lyall Watson, der diese Fälle beschrieb, sagte: “Hier wirkte ein direkter äußerer Einfluss auf genetische Mechanismen ein. Das mag ein weiteres Beispiel sein das nahe legt, dass Gott an Genen Veränderungen vollbringen kann. Wie dem auch sei, eine Klärung wie Gott Gene umgewandelt und Programme geändert hat ist ein Problem, das in Zukunft noch gelöst werden muss, aber der Tag wird kommen, an dem diese Frage beantwortet wird, durch Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung.

Die Sichtweise der Vereinigungslehre ist folgende: Gottes Macht bewirkte ein Umschreiben der Gen-Programme und so wurden neue Spezies geschaffen. In diesem Fall musste die alte Art nicht notwendigerweise sterben. Nachdem eine neue Art erschienen ist blieben viele alte Spezies wie sie vorher waren. (Nur die Organismen, die für den Erschaffungsprozess einer neuen Art notwendig waren starben als die neue Art entstand; das wird später noch erklärt werden.)

Die Vereinigungslehre geht auch davon aus, dass die Schöpfung nicht ein linearer Prozess war sondern in Stufen vor sich ging. Die Schöpfung geschah auf folgende Weise: Gottes Macht bewirkte die Erschaffung einer Spezies; nach einer bestimmten Zeitperiode – die wir als Wachstums- oder Vorbereitungsperiode bezeichnen können – wirkte Gottes Macht wieder und schuf eine neue Spezies. Wir nennen diese Prozess „Schöpfung in Stufen“. (siehe Abb.16)

Die Theorie der Schöpfung in Stufen, die von der Vereinigungslehre vertreten wird, mag bei oberflächlichem Hinsehen wie Gould’s “Theorie des unterbrochenen Equilibriums“ (theory of punctuated equilibrium) aussehen. Aber die Theorie des unterbrochenen Equilibriums hält daran fest, dass Spezies durch Mutation und natürliche Selektion in einer kleinen, isolierten Gruppe evolvieren. Daher ist Gould’s Theorie auf einer Linie mit Darwin und unterscheidet sich grundlegend von der Schöpfungstheorie der Vereinigungslehre.

Kategorie: Evolution - Schöpfung, Themen

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