Glossar

IVP | 27. März 2011 | 0 Kommentare

A

B

C
Chung-Bun-Hap-Vorgang
Chung-Bun-Hap ist ein koreanischer Ausdruck, der im Deutschen als “Ursprung-Teilung-Vereinigung“ wiederge­geben werden kann.

D

E
Ethik
Ethik wird der Standard für das Behnehmen des Menschen im Familienleben bezeichnet.
die Ethik bezieht sich auf die Erfüllung des zweiten Segens (der Vervollkommnung der Familie).
Der Vater z.B. hat Verpflichtungen gegen­über den Großeltern, gegenüber seiner Frau und seinen Kindern. Die Mutter hat Verpflichtungen gegenüber den Großeltern, ihrem Mann und ihren Kindern. Ein Kind hat Verpflichtungen gegenüber seinen Großeltern, seinem Vater und seiner Mutter. Die Liebe hat verschiedene Richtungen, je nach der relativen Position von Subjekt- und Objektpartener innerhalb der Vier-Positionen-Grundstruktur der Familie. Ohne Position und Ordnung gibt es keine Richtung und die Liebe kann nicht zum Ausdruck kommen. Ethische Maßstäbe befassen sich deshalb mit der Ordnung innerhalb der Liebe. Also kann Ethik kurz als die Festsetzung von Ordnung definiert werden. Die Ethik ist sowohl eine Ethik der Ordnung als auch der Liebe. Das Familiensystem ist ein Mikrokosmos, bzw. eine Integrierung des gesamten Universums. Der ethische Maßstab innerhalb der Familie kann deshalb als das konzentrierte, bzw. integrierte kosmische Gesetz betrachtet werden. Mit anderen Worten, die Ethik ist das kosmische Gesetz, bzw. der himmlische Weg.

F

G

Gefühl
‘Gefühl‘ bezieht sich auf die Funktion des Fühlens — das Fühlen von Freude oder Traurigkeit etc. Es unter­scheidet sich vom Herzen ‚ denn Herz liegt tiefer als Gefühl, Intellekt und Wille. Das Herz ist die Ursache, das Gefühl ist die Wirkung. Gott empfindet Freude, wenn die Sehnsucht Seines Herzens erfüllt ist, und Traurigkeit, wenn sie unerfüllt bleibt. Freude und Traurigkeit sind nicht das Gefühl selbst, sondern Gefühlszustände; ‘Gefühl‘ bezieht sich auf die Funktion des Fühlens dieser Gefühlszustände.

Gleichheit
Gleichheit in der Vereinigungphilosophie wird nicht als Gleichheit von Rechten, sondern die Gleichheit von Liebe verstanden. Der Mensch leidet darunter, wenn er entfremdet oder ignoriert wird; er möchte seine Indivi­dualität verstanden und anerkannt wissen. Er möchte geliebt sein. Gleichheit von Liebe bedeutet Gleichheit von Freude und Befriedigung; wenn ein Mensch wirklich liebt und geliebt wird, dann empfindet er wahre Freude.

Göttliches Bild
Die Vereinigungsphilosophie sagt, dass das Urbild der verei­nigte Körper (Harmonische oder Neutrale Körper) von Sông Sang und Hyông Sang ist. Philosophen haben bis heute entweder Geist (Sông Sang) oder Materie (Hyông Sang) als die Ursache des Univer­sums angegeben, aber niemals deren harmonische Einheit.

Göttliche Charakter (Göttlichkeit)
Der Göttliche Charakter bezieht sich auf den Charakter Got­tes. Herz, Logos und Kreativität sind die drei repräsentativen Wesenszüge des Göttlichen Charakters, obwohl es andere, wie Allwissenheit, Allmacht, Gerechtigkeit, Vaterschaft, Wahrheit und Güte, gibt.

H

Herz
In der Vereinigungsphilosophie bezeichnen wir als Herz den emotionalen Impuls, der durch Liebe nach Freude strebt. Das Herz liegt tiefer als Intellekt, Gefühl und Wille. Dieser Impuls quillt aus der Tiefe des Gemütes hervor; er ist ununterdrückbar, sogar für Gott. Um Freude zu gewinnen, muss ein Objekt der Liebe da sein, das eine Beziehung zum Subjekt hat. Deshalb begehrt Gott, der Herz besitzt, nach Objekten, um seinen Impuls, der nach Freude begehrt, stillen zu können. Das erklärt, warum Gott den Menschen und alle anderen Geschöpfe geschaffen hat.

Hyông Sang (Prä-Materie)
Das Hyông Sang Gottes (das Ursprüngliche Hyunq Sang) ist dasjenige Attribut Gottes, das die grundlegende Ursache für die materielle Komponente in allen existierenden Wesen darstellt (d.h., ihre Masse, Struktur, Gestalt usw.). Die Essenz des Hyông Sang Gottes kann als eine Art Energie angesehen werden, die in Gott vorhanden ist.

I

Intellekt
‘Intellekt‘ bezieht sich auf die Funktion des Erkennens, welches das Wahrnehmungsvermögen, Verstehen und die Vernunft umfasst.

Innere Hyông Sang
Das Innere Hyông Sang ist der Objekt-Teil des Gemütes (Sông Sang); Begriffe, Ursprüngliches Gesetz und mathematische Grund­sätze werden unter diesem Begriff zusammengefasst.

Innere Sông Sang
Das Innere Sông Sang ist der funktionel­le Teil des Gemütes (Sông Sang), und besitzt die drei Funktionen von Intellekt, Gefühl und Willen. Intellekt bezieht sich hier auf die Funktion des Erkennens; Gefühl auf die Funktion des Fühlens; und Willen auf die Funktion des Entscheidens.

Individuelle Bilder
Jedes existierende Wesen hat eine gewisse Individualität, oder ein individuelles Bild, das vom entsprechenden Individuellen Bild in Gott kommt. Die Individualität jedes Menschen und jedes Wesens in der Schöpfung stammt von den zahllosen Individuellen Bildern in Gott.

Identitäts-Vier–Positionen–Grundstruktur

J

K
Kreativität
Die Fähigkeit Gottes neue Dinge zu schaffen, wird als Kreativität bezeichnet. Der erste Ausdruck von Gottes Kreativität ist Seine Fähig­keit, den Inneren Schöpfungsquadrupol oder Lagos, zu bilden, was durch das Geben und Nehmen zwischen Innerem Sông Sang und Innerem Hyông Sang, auf den Zweck der Schöpfung ausgerichtet, geschieht. Zweitens manifestiert sich Gottes Kreativität in der Bildung des Äußeren Schöpfungsquadrupols, die zustande kommt, wenn Lagos, das im Sông Sang Gottes gebildet worden ist, mit dem Hyunq Sang Geben und Nehmen aufnimmt, um einen neuen Körper zu bilden. Gottes Kreativität wird also mit der Fähigkeit, diese beiden Vier–Positionen–Grundstrukturen zu bilden, beschrieben.

L
Logos
In der Vereinigungsphilosophie ist der Logos ein von Gott geschaffener Neuer Körper. Er ist ein Objekt Gottes, das duale Wesenszüge enthält. Logos ist der Neue Körper, der durch das Geben und Nehmen zwischen dem Inneren Sông Sang und dem Inneren Hyông Sang, wel­ches auf den Zweck der Schöpfung ausgerichtet ist, gebildet wird. Mit Innerem Hyông Sang sind Ideen, Begriffe, Ursprüngliches Ge­setz, und mathematische Grundsätze gemeint; Inneres Sông Sang hingegen bezieht sich auf Intellekt (Wahrnehmung, Verstehen und Vernunft), Gefühl und Willen. Vernunft im Inneren Sông Sang und Gesetz im Inneren Hyông Sang spielen bei der Bildung des Logos die Hauptrollen. Deshalb nennen wir Logos „Vernunft-Gesetzt“ (Ih- Bup)

M

Moral
Moral ist der Standard für das Verhalten eines Individuums, der in seinem inneren Gewissen gründet, das “Sollen“. Ontologisch gesprochen ist der Mensch beides, eine individuelle Wahrheitsverkörperung und ein bezugsorientiertes Wesen. Der Standard des Verhaltens, den der Mensch als individuelle Wahrheitsverkörperung befolgen soll, ist die Moral. Die Moral bezieht sich auf die Erfüllung des ersten Segens (Vervollkommnung der Persönlichkeit), der dem Menschen von Gott gegeben wurde. In der Sicht der Vereinigungsphilosophie geht die Moral aus der Bildung der ursprünglichen menschlichen Natur hervor: der vereinigte Körper von Sung Sang und Hyung Sang, der durch den harmonischen Vorgang des Gebens und Nehmens zwischen geistigem Gemüt und physischem.

N

O

P
Prä-Energie

Prä- Materie

Q

R

S
Sông Sang
Sông ( ) drückt den funktionellen Teil des Gemütes aus und Sang )‚ was soviel wie Bild oder Figur bedeutet, drückt den objek­tiven Teil des Gemütes aus. Der koreanische Ausdruck ist also sehr inhaltsreich. Wird auch “innerer Charakter” bezeichnet, was aber eine unzulängliche Übersetzung ist, weil es nicht “Gemüt“ bedeutet und auch nicht den Begriff “Form“ enthält. In Bezug auf Gott bedeutet es “Gemüt”, welches einen subjektiven, funktionellen Teil (Inneres Sông Sang) hat, der aus Intellekt, Gefühl und Willen besteht; ebenso hat es einen objektiven Teil (Inneres Hyông Sang), der aus Ideen, Begriffen, ursprünglichen Gesetzen und mathematischen Grundsätzen besteht.

Struktur des Urbildes
Die Struktur des Urbildes betrifft die Beziehungen zwischen den verschiedenen Attributen Gottes. Jedes Attribut Gottes nimmte eine bestimmte Position ein und hält an bestimmten Beziehungen zu anderen Attributen fest.

Strukturelle Einheit des Urbildes
Gottes Eigenschaften und Seine Struktur sind in Wirklichkeit in einem Punkt vereinigt. In Gott gibt es keinen Unterschied zwischen vorne und hinten, rechts und links, oben und unten, hier und dort, innen und außen. Gott existiert an einem Ort und zugleich an unendlich vielen Orten. Er existiert gleichzeitig in der Gegenwart und in der Zukunft wie in der Vergangenheit. Die Welt des Urbildes ist deshalb eine Welt des unendlichen “Eier“ und des ewigen “Jetzt“.

Schöpfungs-Vier–Positionen–Grundstruktur

U
Ursprüngliche Hyông Sang
Siehe “Hyông Sang”

Universales Bild

Ursprung-Teilung-Vereinigung

Universelle Ursprunqskraft
Die Universelle Ursprungskraft ist die Kraft, die in der geschaffenen Welt zwischen den korrelativen Elementen (Subjekt und Objekt) wirkt; sie ist auch die Kraft, die durch das Geben und Nehmen von Subjekt und Objekt erzeugt wird.

V
Vier-Positionen-Grundstruktur

W

Wille
Der ‘Wille‘ bezieht sich auf die Funktion des Wollens (Beabsichtigens), oder den Entschluss, etwas zu tun. Der Wille des Menschen stammt vom Willen Gottes, der im Entschluss, den Zweck des Herzens zu erfüllen, seinen Ausdruck findet.

X

Y

Z

Zwei-Stufen-Struktur der Schöpfung
Die Innere Vier–Positionen–Grundstruktur hat zwei Formen: die Innere Identitäts- Vier–Positionen–Grundstruktur (statisch) und die Innere Schöpfungs- Vier–Positionen–Grundstruktur (dynamisch). Ferner gibt es die Äußere Vier–Positionen–Grundstruktur, die ebenfalls zwei Formen aufweist: die Äußere Identitäts- Vier–Positionen–Grundstruktur und die Äußere Schöpfungs Vier–Positionen–Grundstruktur. Insgesamt gibt es also vier Arten von Vier–Positionen–Grundstrukturen.

Kategorie: Vereinigungsphilosophie

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