Die Aktion des Geben und Empfanges

IVP | 31. März 2011 | 0 Kommentare

Die menschliche Existenz wie auch die aller Kreaturen stammen aus der Liebe Gottes. Der Mensch und alle Kreaturen erhalten ihr Wesen als Geschenk. Die Aktion des Geben und Empfanges ist in der Tat der Ursprung der Welt. Ebenso im menschlichen Leben, nehmen Eltern am Prozess des Gebens teil, indem sie einen neuen Wesens Leben schenken. Jeder Einzelmensch erhält in dieser Weise seine eigene Existenz. Dieses Prinzip des Geben und Empfanges, charakterisiert den Ursprung der Existenz, nämlich Gott, der wiederum den Archetyp des Begriffs des Gebens und Empfanges darstellt. Im Universum ist dieser Archetyp in vielfältiger Weise modifiziert. Von den physikalisch-chemischen Wechselwirkungen zwischen physikalischen Einheiten bis zu den menschlichen und sozialen Interaktionen zwischen Menschen und sozialen Einrichtungen, sowie aktive und passive Wechselwirkungen werden als Aktion des Geben und Empfanges aufgefasst. Diese Dynamik wird allgemein für alle interaktiven Beziehungen angewandt.

Der Aktion des Gebens Vorrang gegenüber dem Empfang zu geben, impliziert den Geist zum Wohl der Mitmenschen zu leben, und der “Subjektpartner” als Initiator der Liebe zu sein. Die Essenz der Vereinigungsphilosophie kommt durch das Motto “Leben zum Wohle der Mitmenschen” zum Ausdruck. Der altruistischen Geist des Dienstes an seine Mitmenschen der Vereinigungsphilosophie verkörpert sich im Konzept der Aktion des Gebens und Empfangens und dieses Konzept liegt allen Aktivitäten der Dienstleistungen, der Erziehung, sowie organisierten Bewegungen für den Frieden in der Vereinigung.
Gott, Mensch und die Natur

Die Vereinigungsphilosophie sieht die Welt als eine Widerspiegelung von Gottes Natur. Die Wesen in der Welt ähneln dem Wesen Gottes in unterschiedlichem Ausmaß. Da wir Menschen Partner der Liebe Gottes sind, manifestieren wir das Wesen Gottes in der höchsten Dimension und in vollem Umfang. Der Mensch ist Gottes substantieller Objektpartner nach seinem Abbild und andere natürliche Wesen sind seine substantiellen symbolischen Objektpartner.

Da Gott Liebe ist, verkörpern und manifestieren die Menschen Gott in höchster From. Andere Lebewesen manifestieren Gottes Liebe nur in symbolischer Form oder Muster. Es ist die Liebe, aber nicht Liebe in voller Form. Der Grad zu welchem Ausmaß die Liebe Gottes manifestiert wird, bestimmt die hierarchische Unterscheidung zwischen Mensch und anderen natürlichen Wesen. Wir Menschen, da wir (im Idealfall) auf echter Liebe begründet sind, sind berechtigt, (in der Tat am bestens geeignet) die natürliche Welt zu verwalten und zu administrieren. Die Abwesenheit oder die Entstellung der Liebe der Menschen in unserem aktuellen Zustand (entfernt vom ursprünglichen Ideal) ist das, was die Zerstörung der menschlichen Gesellschaft und der natürlichen Umwelt verursacht.

Kategorie: Vereinigungsphilosophie

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