Der Zweck der Schöpfung

IVP | 31. März 2011 | 0 Kommentare

Gott schuf den Menschen als seinen ewigen Partner der Liebe, der seine Liebe verkörpern sowie substantialisieren kann und sie den Mitmenschen zu teil werden lässt. Innerhalb Gottes Reich des Herzens, ist der Mensch Gottes Mitschöpfer. Der Mensch hat die Verantwortung sich um die natürliche Umwelt zu kümmern, sie zu verwalten, und eine Art frühlingsmäßige Zivilisation zu errichten. Die Realisierung einer ewigen Welt der Freude und des Glücks ist Gottes Absicht für die Erschaffung der Welt. Dementsprechend geht dieser Zweck der Schöpfung der Existenz aller Wesen und aller menschlichen Tätigkeiten wie Denken, Wissen, Handeln, Schaffen voraus und liegt universell allen Phänomenen der Welt zugrunde.

Der Zweck der Schöpfung für den Menschen drückt sich in drei weitere Ziele des Lebens, den so genannten drei großen Segnungen aus. Diese drei Komponenten sind die Vollkommenheit (oder vollständige Reifung) des Einzelmenschen, die Vermehrung des Selbst und der Abstammung, indem er Kinder hat, und die Herrschaft oder Verwaltung über die Schöpfung, die natürliche Welt und das Universum.

Das erste individuelle Ziel ist es, seinen Charakter durch das Erben Gottes wahrer Liebe zu vervollkommnen und zu einer perfekten Verkörperung der Wahrheit zu werden.

Das zweite Ziel ist es, eine ideale Familie zu bilden und die Vier Bereiche des Herzens mit Gott zu schaffen. Während die Bildung der eigenen Familie als Basis dient, wird das Konzept der Familie in Vereinigungsphilosophie auf die nationale, globale und kosmische Ebene der gesellschaftlichen Realität erweitert. Die Vereinigungsphilosophie begreift die Welt (oder den “Kosmos”, wenn man die Lebewesen in der geistigen Welt inkludiert) als eine globale Familie.

Das dritte Ziel ist die Entwicklung und Ausübung der Kreativität und richtige Umgang mit der “Schöpfung “. Demzufolge stellen die Pflege der Natur und die fürsorgliche Entwicklung von Kultur, Gesellschaft und der Umwelt das dritte Ziel dar.

Kategorie: Vereinigungsphilosophie

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